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Nägel lackieren

Nägel lackieren ist (k)eine Wissenschaft.

Wer kennt es nicht: Egal welchen Nagellack man aufträgt, nach ein paar Tagen ist es vorbei. Er splittert, bricht und brökelt oder schlimmer noch: Über Nacht schleicht sich das Bettkissenmuster auf dem lackierten Nagel ein. Meist mache ich es mir am Schreibtisch bequem und fange an meine Nägel zu lackieren, da ich für die nächste Stunde höchstens die Tastatur bedienen werde. So weit, so gut. Aber dann beginnt der Schrecken: Das Handy klingelt in der Tasche oder ich muss was ausdrucken und Papier nachfüllen. Dann ist es die große Herausforderung, mit den Fingernägeln nirgendwo dagegen zu stoßen. Nägel lackieren ist keine Wissenschaft, wenn man weiß wie. Dazu sollte man aber auch ein paar Dinge wissen und die Reihenfolgen beim Nägel lackieren beachten.

Der Naturnagel

Der Naturnagel besteht aus Horn. Kommt der Naturnagel mit Wasser in Kontakt, saugt sich der Nagel mit Wasser voll und quillt förmlich auf. Der Lack, der eine starre Schicht auf dem Nagel ist, ist nicht elastisch genug und splittert somit ab. Der Naturnagel besteht aus Keratin, das in Verbindung mit Sauerstoff aushärtet. Lackiert man also ständig seine Nägel, wird der Nagel sehr elsatisch und der Lack splittert schneller. Man sollte also zwischendurch mal eine Nagellackpause einlegen. Geschnitten sollten Nägel nur werden, wenn sie eingerissen sind. Kürzen solltest du deine Nägel immer mit einer Sandblattfeile. Die beste Feiltechnik für deinen Naturnagel ist gleichmäßig vom Nagelrand zur Mitte. Dann bricht ein Nagel nicht so leicht ab. Welche Nagelform du haben möchtest, ist Geschmacksache. Schön ist natürlich, wenn die Nägel alle die gleiche Länge haben.

Eine gute Vorbereitung ist wichtig

Damit der Nagellack auch richtig lange hält und nicht nach einem Tag schon wieder abblättert, sollte man die Vorbereitung nicht vergessen. Der Naturnagel sollte bereits in Form gefeilt, trocken und fettfrei sein. Wer keinen Entfetter hat: Acetonhaltiger Nagellackentferner tuts auch. Einfach mit einem Wattepad oder besser mit einer fusselfreien Zelette den Naturnagel säubern. Denn wenn die Oberfläche staub- und fettfrei ist, hält der Nagellack länger. Wenn man die Pflege nach dem Nägel lackieren beachtet, ist ein acetonhaltiger Nagellackentferner kein Problem. Ein Unterlack (Base Coat) ist auch wichtig. Unebenheiten auf dem Nagel werden ausgeglichen und der Nagellack kann auf eine ebene Fläche aufgetragen werden. Wer rillenfreie Nägel hat, sollte trotzdem Unterlack verwenden. Die meisten Lacke verfärben den Naturnagel und ein Unterlack verhindert das.

Nagelhaut beim Nägel lackieren schützen

Ich hatte mal eine zeitlang Vasline für die Nagelhaut ausprobiert. Meistens hab ich das mit dem Applicator oder Wattestäbchen nicht richtig hinbekommen. Dann habe ich Silikongel ausprobiert und bin damit besser zurecht gekommen. Einfach rund um den Nagel auftragen und trocknen lassen. Beim normalen Lackieren benutze ich das mitllerweile als geübte Lackiererin nicht mehr, aber wenn ich besondere Elemente oder Glitzer verarbeite, ist das eine saubere Sache. Das hilft, damit die Ränder beim Lackieren exakt bleiben und kein Nagellack auf die Haut landet. Bitte schneide die Nagelhaut niemals ab (z.B. mit Nagelhautmesser). Die Nagelhaut wächst dann umso stärker und schneller nach. Die Nagelhaut sollte mit einem Pferdehuf oder Rosenholzstäbchen sanft zurückgeschoben werden.

Nägel lackieren

Wenn die Vorbereitung stimmt, kann man endlich mit dem Lackieren loslegen. Wichtig ist keine dicke Schicht Nagellack aufzutragen, das würde die Sache nicht beschleunigen. Denn dicke Schichten brauchen länger bis sie trocken sind und neigen zu Dellen. zu viel Farbe am Pinsel kann auch Lacknasen verursachen. Stattdessen eine dünne und feine Schicht lackieren, trocknen lassen und noch eine zweite Schicht auftragen. Manche dunklen Nagellacke benötigen keine zweite Schicht. Ich mach es trotzdem, weil es dann farbintesiver ist. Dann solltest du noch mit einem Überlack (Top Coat) den Nagellack versiegeln. Das hat bei mir die Haltbarkeit des Lackes um einige Tage verlängert.

Wenn es wieder mal nicht schnell genug trocknet

Den Trick mit dem ins kalte Wasser tauchen hatte ich ausprobiert und muss sagen, machmal funktionierte es und manchmal eben nicht. Das Risiko wollte ich nicht mehr eingehen und habe mir einen Nagellack-Schnelltrockner von essence zugelegt. Mit dem geht das wunderbar. Der Nagellack trocknet wesentlich schneller. Obwohl der Nagellack nach 20 bis 30 Minuten trocken zu sein scheint, braucht er tatsächlich länger, bis er komplett getrocknet ist. Mein Trick: Schnelltrockner verwenden und den Prozess beschleunigen.

Die Pflege nach dem Lackieren

Die Nagelhaut pflege ich regelmäßig mit einer reichhaltigen Handcreme und Nagelöl. Am besten kann man sich Handcreme und Nagelöl auf den Nachttisch stellen und jeden Abend vor dem zu Bett gehen die Hände eincremen und die Nagelhaut einölen. Dann kann das bestens einwirken. Somit bleibt die Haut und Nagelhaut geschmeidig und reißen nicht so leicht ein. Gönne deinen Nägeln diese wichtigen Pflegestoffe. Ebenso solltest du nie direkt nach dem Lackieren duschen. Durch Hitze und Dampf bilden sich Blasen auf dem Lack. Mindestens eine Stunde warten.
Mehr Tips zur Hand- und Nagelpflege habe ich für dich hier.

Noch ein Tip:

Nagellack sollte nach zwölf Monaten aussortiert werden. Denn spätestens dann fängt er an, klumpig zu werden, was das Auftragen viel schwieriger macht. Außerdem verringert sich die Haltbarkeit.

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