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Rasieren – Epilieren – Wachsen – Sugarn?

Sommer, Sonne, kurze Kleider. Körperbehaarung ist in dieser Zeit besonders lästig. Es gibt verschiedene Methoden: Epilieren, Rasieren, Wachsen, Sugarn, Enthaarungscreme oder die Pinzette. Mit allen Methoden schafft man die Entfernung der Körperhaare. Welche Methode für wo am besten geeignet ist, hab ich dir hier mal ausführlich erläutert und natürlich auch ausprobiert.

Epilieren: je nachdem wie schmerzempfindlich man ist (die effektivste Methode)

Ob und wo man sich epilieren kann, hängt zwar vor allem vom eigenen Schmerzempfinden ab. Je öfter man epilliert, desto mehr nimmt der Schmerz ab. Da ist nur noch Durchhaltevermögen angesagt. Bei der Epilation wird das Haar samt Wurzel aus der Haut gezogen, daher kann das Ergebnis langanhaltender als bei der Rasur sein. Um die Schmerzen möglichst zu verringern, habe ich meine Haut vorm Epilieren mit einem Peeling vorbereitet. Man entfernt dabei abgestorbene Hauschüppchen. Das geht auch mit einem Massagehandschuh.

Dann hatte ich den Epilierer von Braun Silk EPil 9 ausprobiert und war beim ersten Mal über den Schmerz schockiert. Ich habe das am Schienbein ausprobiert und weiter bin ich auch nicht gekommen. Ein paar Tage später dann die Zähne zusammengebissen und die Achselhöhlen ausgetestet. nein, das war für mein Schmerzempfinden zu viel. Ein zweites Mal wollte ich das auf keinen Fall probieren. Nun liegt das gerät im Schrank und vielleicht traue ich mich ja irgendwann wieder.

Denn das Ergebnis war erstaunlich. ich hatte 3 Wochen an den Stellen Ruhe. Zumindest bei den Haaren die ich erwischt hatte. Als Privatanwender erwischt man nämlich nicht immer alle Haare richtig und reißt sie teilweise nur ab. Die Haare wuchsen dünner nach. Das Epilieren hat jedoch einen entscheidenen Nachteil: die Haare müssen erst eine gewisse Länge haben, damit sie vom Epilierer erfasst werden können. An den Beinen, wo sie dann für den Test scheinbar zu lang waren, haben sie sich nämlich im Epilierer verfangen und das tat höllisch weh. Lange Behaarung sollte deshalb vorher mit der Schere oder dem Trimmeraufsatz des Epilierers gekürzt werden. Das hatte ich leider in der Beschreibung gekonnt überlesen. Ein paar Tage nach dem Epilieren kann es zu eingewachsenen Haaren kommen; Hier kann man mit Peelings vorbeugen.

Rasieren: unkompliziert, effektiv und schmerzfrei

Rasieren ist die schnellste Methode, Körperbehaarung zu entfernen und eignet sich für jede Körperregion. Wobei ich die Nassrasur bevorzuge, denn die war bisher bei meiner empfindlichen Haut schonender. Außer einem Rasierer unter der Dusche und je nach Vorlieben kann auch noch ein Rasierschaum oder –Gel benutzt werden. Ich benutze nur den Rasierer ohne Zusatzprodukte, weil meine Haut schnell gereizt reagiert. Rasieren geht zwar schnell und man erwischt je nach Geschicklichkeit auch alle Haare, aber der Nachteil des Rasierens ist, dass die Haare lediglich an der Hautoberfläche abgeschnitten werden und daher schnell wieder zu sehen sind. Wenn man es richtig macht, schneidet man sich beim Rasieren auch nicht. Die Kosten sind im Vergleich zu anderen Haarentfernungsmethoden sehr niedrig. Ich habe außerdem noch festgestellt: Je mehr Klingen der Nassrasierer hat, desto glatter wurde meine Haut.

Wachsen: Haarentfernung mit Wachs ist nur für Schmerzfreie

Bei der Haarentfernung mit Wachs gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder mit Kaltwachsstreifen oder mit Warmwachs. Beides kann man in Drogeriemärkten kaufen und daheim anwenden. Ich habe es ausprobiert und gemerkt, dass ich an manchen Stellen nie den richtigen Winkel hinbekomme. Warmwachs würde ich persönlich nicht mehr zu Hause anwenden. Man kann sich hier leicht verbrennen. Also lieber ins fachmännische Studio. Das geht auf Dauer aber auch ins Geld. Für die Anwendung daheim, reichen die Kaltwachsstreifen aus und ich würde die nur an den Beinen anwenden, da man an den Stellen zumindest den richtigen Winkel hinbekommt. Beim Wachsen kann es wie beim Epilieren zu eingewachsenen Haaren kommen; Hier kann man mit regelmäßigen Peelings vorbeugen. Nach dem Wachsen sollte man frische Kleidung anziehen und auch sein Bettlaken auswechseln. Hier tummeln sich alte Hautschuppen und Schweiss, die die Hautwunden entzünden können. Dennoch lieber ins Studio für Bereiche, wo man nicht gut hinkommt: Eine falsche Behandlung durch Wachsen kann schon mal besonders im Intim- oder Achselbereich die Lymphen schädigen. Dann hat man eine größere Baustelle.

Sugarn: Wesentlich sanfter als Wachsen

Die Haarentfernung mit Zuckerpaste: Sugaring. Dabei trägt man eine lauwarme Zuckerpaste auf die zu enthaarende Stelle auf. Diese wird dann nicht wie beim Wachsen in die entgegengesetzte sondern in die Haarwuchsrichtung ruckartig abgezogen. Genau wie beim Waxing können alle Körperstellen enthaart werden. Durch das Abziehen in die Haarwuchsrichtung ist Sugaring sanfter und genauso effektiv. Insbesondere empfindliche Zonen wie die Achseln, die Gesichtspartie oder der Intimbereich sind mit Sugaring möglich. Leider sollte man diese Stellen auch im professionellem Studio enthaaren lassen. Ich habe mal versucht meine Augenbrauen zu sugarn und habe die Sugaringpaste nicht sauber aufgetragen. Ebenso habe ich den richtigen Winkel an den Unterarmen und an den Beinen hinbekommen und der Rest funktionierte einfach nicht. Drei Wochen hatte ich wie beim Epilieren und Wachsen an den Stellen Ruhe vor den Haaren. Für einen Urlaub reicht das aus. Beim Wachsen kann es wie beim Epilieren zu eingewachsenen Haaren kommen; Hier kann man mit regelmäßigen Peelings vorbeugen. Nach dem Sugarn sollte man frische Kleidung anziehen und auch sein Bettlaken auswechseln. Hier tummeln sich alte Hautschuppen und Schweiss, die die Hautwunden entzünden können. Dennoch lieber ins Studio für Bereiche, wo man nicht gut hinkommt: Eine falsche Behandlung durch Sugarn kann wie beim Wachsen besonders im Intim- oder Achselbereich die Lymphen schädigen. Dann hat man eine größere Baustelle.

sugaring test
OBEN: links Sugaring und rechts Rasur nach einer Woche
UNTEN: links Sugaring und rechts Rasur nach mehr als zwei Wochen

Noch ein Tip: Warme Haut soll empfindlicher sein als kalte, daher hab ich z.B. die Regionen vorher kurz mit kaltem Wasser abgeduscht.

Enthaarungscreme: reizt und riecht unangenehm

Also zu dieser Methode kann ich kaum was sagen. Kaum hatte ich die Creme drauf, hab ich sie auch schon wieder runtergewaschen. Ein paar Minuten später hatte ich leichte Rötungen, die aber nach 3 Stunden weg waren. Der unmögliche Geruch hat mich an der Durchführung gehindert. Zudem hat mein Bein nach zwei Tagen und trotz Duschen immer noch nach der Creme gerochen.

Welche Methode ist nun die Richtige für dich?

Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile und eignet sich dementsprechend für verschiedene Ansprüche. Ich benutze für die Beine die Sugaringpaste, für Achseln und Intimbereich den Rasierer und für die Augenbrauen eine Pinzette. Finde raus, welche Methode für dich am Besten ist und berichte mir!

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